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Fr, 06. Februar 2026

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Schicksale der Deutschen aus dem Isergebirge nach 1945

 von Petra Laurin, Irena Nováková, Christa Petrásková, Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung

ISBN: 97838090935617
Systematik: D 303
Verlag: Prag : Vytiskl
Erscheinungsjahr: 2025
Schlagworte:
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D 303
Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung:
Schicksale der Deutschen aus dem Isergebirge nach 1945 : Osudy Němců z Jizerských hor po roce 1945 / Petra Laurin ; Irena Nováková ; Christa Petrásková. - [2. Auflage]. - Prag : Vytiskl, 2025. - 320 Seiten : Illustrationen
NE: ; Nováková, Irena ; Petrásková, Christa ; Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung

97838090935617 fest gebunden EUR 22,00

GESCHICHTE ; FLUCHT ; VERTREIBUNG ; TSCHECHIEN ; ISERGEBIRGE ; SUDETENDEUTSCHE ; SUDETENLAND ; ZWEITER WELTKRIEG ; TSCHECHOSLOWAKEI

Traurig, spannend aber auch hoffnungsvoll – so waren die Wege und neuen
Anfänge vieler Deutscher aus dem Isergebirge zwischen Jeschken und Iser.
Dokumentiert wurden sie nun in dem Sammelband „Schicksale der Deutschen
aus dem Isergebirge nach 1945“, herausgegeben vom Haus der deutschtschechischen Verständigung in Reinowitz (Rýnovice).
Das Buch erzählt von der Vertreibung im Sommer 1945 und Lebensgeschichten
derjenigen, die in ihrer Heimat bleiben durften. Gemein hatten alle die
fehlende Möglichkeit frei atmen zu können. Sie lebten in Angst, Unsicherheit
und Hass, suchten einen neuen Sinn des Lebens.
„Neben persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen beinhaltet es auch
zahlreiche historische Fakten, die zur Erklärung einer Übergangsentfremdung
zwischen den beiden Nationalitäten, die jahrhundertelang auf dem Gebiet
Böhmens, Mährens und Schlesiens gelebt haben, beitragen“, erklärte Petra
Laurin. Sie ist eine der drei Autorinnen neben der Vorsitzenden des
Kulturverbandes, Irena Novák, und Christa Petrásková aus Gablonz (Jablonec).
Als Fachberater wirkte Raimund Paleczek vom Sudetendeutschen Archiv.
„Leute, die keinen Krieg erlebten und heute in Wohlstand leben, denken schon
gar nicht mehr an die verlorenen Leben und Existenzen, an die Menschen, die
auch in der Nachkriegszeit noch sehr lange zu leiden hatten", betonte Laurin.
Gerade deshalb sei dieses Buch so wichtig: um sich mit den Schicksalen dieser
Menschen auseinanderzusetzen, stellvertretend für alle Verfolgten. „Um nicht
zu vergessen, um den Mechanismus der Massenmanipulation zu begreifen, um
daraus für die Zukunft zu lernen. Denn so etwas könnte immer wieder
passieren.“